Private Waldbesitzer fordern Baumprämie

Kurz vor dem NRW-Waldgipfel am kommenden Montag in Düsseldorf fordern die privaten Waldbesitzer eine Baumprämie. Es sei zwar erfreulich, dass die große Koalition in Berlin mehr als 800 Millionen Euro für die von Sturm, Dürre und Borkenkäfer schwer geschädigten deutschen Wälder zur Verfügung stelle, nun müsse aber auch die versprochene Baumprämie eingeführt werden, forderte Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, in der „Westfalenpost“ (Mittwochausgabe).

05.11.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schließlich habe die öffentliche Hand die CO2-senkende Funktion des Waldes bereits in internationalen Konventionen in die Klimaleistungen der Bundesrepublik eingepreist. Nun müsse dies auch entsprechend vergütet werden. Die Forstbesitzer halten eine Baumprämie von 125 Euro pro Jahr und Hektar für angemessen. Insbesondere kleinere Betriebe seien auf diese Unterstützung angewiesen.

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