Präsidiums-Neuwahl: Fragen um Schumacher, Podolski, Häßler

Der endgültige Abschied von Toni Schumacher ist noch nicht sicher, die Einbindung von Lukas Podolski oder Thomas Häßler sowieso noch nicht - und nicht einmal die Wahl des neuen Vorstandes wird zum Selbstläufer: Vor der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln am Sonntag um 13.00 Uhr gibt es mal wieder viele Gerüchte und Fragezeichen.

06.09.2019, 12:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf den ersten Blick ist der Fall klar: Das seit 2012 amtierende Präsidium wird abgelöst. Präsident Werner Spinner ist schon im März zugetreten. Die Vize-Präsidenten Schumacher und Markus Ritterbach wurden vom Mitgliederrat nicht nominiert. Stattdessen wählte dieser den ehemaligen Brauerei-Geschäftsführer Werner Wolf, der 2011 schon einmal Interimspräsident war, mit den Vizes Jürgen  Sieger und Eckhard Sauren aus. Sie haben keine Gegenkandidaten, müssen nur noch gewählt werden.

Das gilt auch als wahrscheinlich. Fällt das Präsidium bei der Wahl aber durch, muss der derzeitige Vorstand zunächst weiter amtieren. Am Freitag bedankten sich fünf Fan-Clubs und angeblich „zahlreiche nichtorganisierte Fans des 1. FC Köln“ in einer halbseitigen Anzeige im Kölner „Express“ bei Schumacher und Ritterbach und warben dafür, sich das Votum genau zu überlegen. „Kommt zur Mitgliederversammlung, um abzustimmen“, heißt es dort: „Wir gemeinsam sind der Verein und sollten bestimmen, wer uns in die Zukunft führen wird.“

Die Geschäftsführer Armin Veh und vor allen Alex Wehrle gelten als enge Verbündete des scheidenden Präsidiums. Vor allen Schumacher würde offenbar gerne in irgendeiner Funktion weitermachen. Sowohl er als auch Wolf beklagten aber zuletzt öffentlich, dass sich die andere  Seite nach einem ersten Gespräch nicht mehr geregt habe. Wolf kündigte derweil schon an, den Publikumsliebling und 2014er-Weltmeister Podolski einbinden zu wollen. Ähnliche Gerüchte gibt es über den 1990er-Weltmeister Häßler.

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