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Entwarnung nach Evakuierung von Postbank nahe Hauptbahnhof

Ein verdächtiger Umschlag, eine Evakuierung und einige Stunden Ungewissheit. Dann gibt die Dortmunder Polizei Entwarnung. Für Mitarbeiter und Kunden der Postbank nahe dem Hauptbahnhof bestand keine Gefahr.

16.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Ein verdächtiger Umschlag in einer Postbank am Dortmunder Hauptbahnhof hat einen Großeinsatz ausgelöst, sich aber als ungefährlich erwiesen. Die Polizei, die das mehrstöckige Gebäude am Donnerstagmorgen räumen ließ, gab am Mittag schließlich Entwarnung. Ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamts habe „nichts Auffälliges“ in dem Kuvert gefunden, sagte eine Polizeisprecherin vor dem weiträumig abgesperrten Postbank-Hauptgebäude. Für Mitarbeiter und Kunden habe keine Gefahr bestanden. Sie waren gegen 09.45 Uhr per Lautsprecherdurchsage aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen.

Die Sendung - sie war von einem Unbekannten eingeworfen worden - hatte einen Postbank-Mitarbeiter stutzig gemacht, weil sie mit einem „verdächtigen Schriftzug“ versehen gewesen sein. Aus ermittlungstaktischen Gründen äußerte sich die Polizei dazu nicht genauer. Es war völlig unklar, was sich in dem Umschlag befand. Die Polizei schloss zunächst auch einen terroristischen Hintergrund nicht aus. Das Gebäude wurde evakuiert und abgeriegelt. Der Zugang zum Bahnhof war aber nicht betroffen, der Bahnverkehr lief weiter.

Man werde das Kuvert nun spurentechnisch genau untersuchen, um den Urheber zu ermitteln, kündigte die Polizeisprecherin an. Die Feuerwehr bringe den Umschlag dazu „spurenschonend“ in einem speziellen Behälter aus der Postbank heraus.

Zahlreiche Mitarbeiter harrten während der Aktion draußen stundenlang in sicherem Abstand aus. Feuerwehr und Rettungswagen standen bereit. Die „Ruhr Nachrichten“ hatten zuerst über den Fund und die Evakuierung berichtet.

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