Positive Bilanz nach Start der ersten Domschweizerinnen

Gut sieben Monate nach dem Start der ersten Domschweizerinnen im Kölner Dom hat Hausherr Gerd Bachner eine positive Zwischenbilanz gezogen. „Wir haben den Schritt nicht bereut, auch Frauen einzustellen“, sagte der Dompropst der Deutschen Presse-Agentur. Die Domschweizer in ihren langen roten Roben stehen den Besuchern in der Kathedrale als Ansprechpartner zur Verfügung und sorgen für Ordnung. Jahrhundertelang war diese Aufgabe ausschließlich Männern vorbehalten, seit Mitte Mai sind vier der 30 Domschweizer Frauen.

17.12.2019, 07:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Positive Bilanz nach Start der ersten Domschweizerinnen

Domschweizerinnen am Kölner Dom. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

„Natürlich mussten sich alle Seiten - Kollegen wie Besucher - erstmal an die neue Situation gewöhnen“, sagte Bachner. „Aber inzwischen haben alle Kollegen verstanden, dass die Damen eine Bereicherung sind anstatt dass etwas verloren ginge.“ Es sei richtig, dass die Kirche hier auch der gesellschaftlichen Entwicklung folge.

Die Dom-Besucher merkten den Domschweizerinnen an, „dass sie Freude ausstrahlen“, sagte Bachner. „Das ist das wichtigste: die Menschen spüren lassen, dass sie im Dom willkommen sind.“

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