Polo auf dem Drahtesel

Das ist Radpolo

Man nehme einen Ball, einen Poloschläger und ein Fahrrad: Mehr braucht es nicht, um Radpolo spielen zu können. Hier eine kurze Regelkunde.

23.10.2018, 13:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polo auf dem Drahtesel

Radpolo kann man in der Halle, aber auch auf Rasen spielen (Archivbild vom Rasenradballturnier des RV Methler von 2016) © Neumann

  • In Teams zu je zwei oder drei Radfahrern wird versucht mit einem Schläger den Ball ins gegnerische Tor zu treiben. Der Schläger ist dabei einen Meter lang und hat am unteren Ende einen Holzstock.
  • Es ist auch erlaubt den Ball mit den Rädern zu halten.
  • Radpolo wurde lange Zeit fast nur von Frauen und in Hallen gespielt.
  • Beim 2er-Radpolo wird auf einer 11 x 14 Meter großen Fläche gespielt, welches von Banden eingegrenzt wird. Das Tor ist jeweils 2 x 2 Meter groß.
  • Ein Team besteht aus zwei Spielern, welche ein Spezialrad verwenden. Mit diesen Rädern kann auch rückwärts gefahren werden.
  • Während des Spiels darf der Spieler den Boden nicht berühren. Passiert dies, muss über die Torauslinie gefahren werden, dann ist der Spieler wieder spielberechtigt. Beide Spieler sind sowohl als Torfrau wie auch als Feldspielerin tätig.
  • Beim 3er-Radpolo spielen je drei Spieler pro Team. Berührt hier ein Spieler den Boden, muss er sich auf die Mittellinie begeben und eine Hupe betätigen oder an einem speziellen Gegenstand abschlagen.