Polizisten entdecken bei Großbrand verletzten Mitarbeiter

Bei einem stundenlangen Großbrand einer Werkstatthalle in Hamm haben Polizisten in der Nähe einen verletzten Mitarbeiter entdeckt. Der 36-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Montag mit Arbeiten an einem Auto beschäftigt. Beim Versuch, Benzin aus dem Tank abzulassen, sei es zum Ausbruch des Feuers gekommen, das der Mann nicht mehr löschen haben könne.

06.08.2019, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizisten entdecken bei Großbrand verletzten Mitarbeiter

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

Der Mitarbeiter sei in Panik geraten und habe die Halle verlassen. Gegen 5 Uhr am Dienstagmorgen seien Polizisten in der Nähe des Brandortes auf ihn aufmerksam geworden. Er kam mit Brandverletzungen in eine Klinik, die er am selben Tag wieder verlassen konnte. Wo er sich in der Zeit nach dem Brandausbruch am Montagabend aufhielt, werde noch ermittelt.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Bei dem Feuer entstand nach einer Schätzung ein Sachschaden von 300 000 Euro. Beim Eintreffen der Feuerwehr am Montagabend gegen 20 Uhr brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Erst am frühen Dienstagmorgen wurden die Löscharbeiten beendet. Den Angaben zufolge werden in der betroffenen Firma Autoteile weiterverwertet.

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