Polizist klagt auf volle Bezahlung für Teilzeitarbeit

Verwaltungsgericht

Ein Polizist hat vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht geklagt, weil er für seine Teilzeitarbeit Vollzeit bezahlt werden wollte. Dafür wartete er aber erst bis zur Pensionierung.

Düsseldorf

24.01.2020, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizist klagt auf volle Bezahlung für Teilzeitarbeit

ARCHIV - 03.01.2014, Hessen, Frankfurt/Main: Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Die knapp 5500 Einwohner zählende Kleinstadt Gadebusch im Landkreis Nordwestmecklenburg leidet unter einer plötzlichen Abwanderung von Firmen, nachdem der Gewerbesteuer-Hebesatz deutlich heraufgesetzt wurde. (zu dpa «Firmen-Abwanderung aus Gadebusch - Kritik vom Steuerzahlerbund») Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © dpa

Ein pensionierter Polizist hat für zwei Jahre Teilzeitarbeit rückwirkend Vollzeit-Bezahlung eingeklagt. Die Klage des Beamten scheiterte aber am Freitag vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht (Az.: 26 K 3787/18).

Der Teilzeitbeamte sollte ab Januar 2015 wieder Vollzeit arbeiten. Trotz dieser formellen Vereinbarung arbeitete er weiter - vom Dienstherrn unbeanstandet - nur Teilzeit. Er erhielt auch weiterhin nur Teilzeitbezüge.

„Verstoß gegen Treu und Glauben“

Nach seiner Versetzung in den Ruhestand im April 2017 wurde der Beamte juristisch aktiv: Er forderte rückwirkend für zwei Jahre und drei Monate die Differenz zwischen Teilzeit- und Vollzeitgehalt ein.

Eine solche Bezahlung wäre „ein Verstoß gegen Treu und Glauben“, befand das Verwaltungsgericht am Freitag nach Angaben einer Sprecherin - und lehnte ab.

dpa

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