Polizist in den Hals geschossen: Verwechslung mit Attrappe?

Einem jungen Polizist in Bonn ist möglicherweise von einem Kollegen während einer Übung in den Hals geschossen worden. Was sich genau ereignet habe, wisse man noch nicht, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Polizei Köln, man gehe aber von einem Fehlverhalten des 22 Jahre alten Kollegen aus.

27.11.2018, 14:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizist in den Hals geschossen: Verwechslung mit Attrappe?

Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. Foto: Oliver Berg/Archiv

Fest stehe, dass die beiden Polizisten am Montagnachmittag im Polizeipräsidium Bonn auf dem Weg vom Umkleideraum zu einem Schießstand gewesen seien. Dabei hätten sie sowohl ihre Dienstwaffen bei sich gehabt als auch baugleiche Attrappen für die Übung. Ob der 22-Jährige eine echte Pistole für eine unechte gehalten habe, könne man noch nicht sagen. Der verletzte 23-jährige Polizist befinde sich zwar nicht mehr in Lebensgefahr, werde aber intensivmedizinisch betreut.

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