Polizei zeigt bereits Präsenz auf Weihnachtsmärkten

Nach dem Straßburger Terroranschlag werden die Sicherheitsmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen nach einer erster Einschätzung des Innenministeriums zunächst nicht weiter erhöht. „Wir haben unsere Polizeibehörden schon vor Beginn der Weihnachtsmärkte angewiesen, deutlich mehr sichtbare Präsenz zu zeigen“, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Dies sei auch umgesetzt worden.

12.12.2018, 09:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei zeigt bereits Präsenz auf Weihnachtsmärkten

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen in der Stadt. Foto: Silas Stein/Archiv

Es gebe keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne in NRW, gleichwohl eine abstrakt hohe Gefahr. „Wir werden das ganz genau beobachten, wie sich die Lage weiter entwickelt“, betonte der Sprecher des Innenministeriums. Wenn es erforderlich sein sollte, werde auf eine veränderte Sicherheitslage entsprechend reagiert. Es gebe keine Hinweise auf einen Bezug der Straßburger Schüsse zu NRW.

Nach dem tödlichen Terroranschlag in Straßburg fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem geflüchteten Täter. Der 29-jährige Mann hatte am Dienstagabend am Rande des Weihnachtsmarkts um sich geschossen und drei Menschen getötet. 13 Menschen wurden verletzt, 7 von ihnen schwer.

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