Polizei mit Schutzhauben gegen Spuckattacken schützen

Schutzhauben sollen Polizisten in Nordrhein-Westfalen künftig gegen Spuckattacken schützen. Für die zweite Jahreshälfte sei die flächendeckende Einführung geplant, bestätigte das NRW-Innenministerium am Dienstag auf Anfrage. Die Hauben sollen aggressiven Tätern übergestülpt werden - etwa wenn sie Polizisten von der Rückbank eines Streifenwagens anspucken.

30.10.2018, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei mit Schutzhauben gegen Spuckattacken schützen

Die Spuckschutzhaube der Bremer Polizei. Foto: Ingo Wagner/Archiv

„Die Spuckattacken gegen die Beamten sind nicht nur ekelerregend, sondern auch gesundheitsgefährlich“, unterstrich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einer Mitteilung. Im vergangenen Jahr seien mehr als 900 Polizisten bei Einsätzen in NRW bespuckt worden.

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Duisburg habe den Auftrag, jetzt den Markt für geeignete Hauben zu prüfen, berichtete das Innenministerium. Geplant sei, den Schutz in der ersten Jahreshälfte in sechs Polizeibehörden zu testen. Die GdP erhofft sich, Angreifer unter der Haube „ruhig zu stellen“.

Weitere Meldungen
Meistgelesen