Polizei macht Drogentest - Fahrer verdünnt seinen Urin mit Wasser und hofft, zu entkommen

Polizeikontrolle

Mit verdünntem Urin versuchte ein Motorrollerfahrer am Donnerstag (6.2.) in Lünen einen Drogenschnelltest zu beeinflussen. Seine Bemühungen nutzten ihm allerdings wenig.

Lünen

06.02.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei macht Drogentest - Fahrer verdünnt seinen Urin mit Wasser und hofft, zu entkommen

Mit verdünnten Urin versuchte ein Lüner, das Ergebnis des Drogentests zu verfälschen. © picture alliance / dpa

Mit verdünntem Urin hat ein Motorrollerfahrer am Donnerstag (6.2.) in Lünen einen Drogenschnelltest zu beeinflussen versucht. Sein Pech: Den Verdacht auf Drogenkonsum kann die Polizei während einer Kontrolle auch anders überprüfen.

Fahrer stimmte einem freiwillligen Test zu

Um 10.40 Uhr fiel der Lüner einem Motorradfahrer der Polizei auf der Konrad-Adenauer-Straße auf. Der 43-Jährige erweckte den Eindruck, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen - dem Vorschlag, freiwillig für einen Schnelltest eine Urinprobe abzugeben, stimmte er zu.

Dem Polizeibeamten überreichte er einen Becher mit einer kühlen Flüssigkeit. Der Inhalt sah jedoch nicht aus wie Urin. Auf Nachfrage gab er an, seinen Urin mit Wasser verdünnt zu haben.

Vorschlag Nummer zwei lief auf einen Speicheltest hinaus. Auch da willigte der Lüner ein. Der Schnelltest bestätigte den Verdacht auf Drogenkonsum, so dass eine Ärztin ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnahm. Ergebnis: Der Motorrollerfahrer hatte nicht nur Drogen, sondern kurz zuvor auch Alkohol konsumiert.

Die Polizei untersagte ihm die Nutzung sämtlicher Fahrzeuge, für die er einen Führerschein benötigt. Der 43-Jährige erhält nun eine Anzeige.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Cineworld
Kinder angegriffen: Cineworld muss Vorführung von „Sonic - The Hedgehog“ unterbrechen
Hellweger Anzeiger Mehrarbeit
Überstunden: In der Lüner Verwaltung arbeitete 2019 jeder Beschäftigte einen Tag zusätzlich
Meistgelesen