Gefahr im Verkehr: Deshalb kann die Polizei nichts machen gegen filmenden Autofahrer aus Werne

dzAutofahren in Werne

Er filmt seine Autofahrt fast jeden Tag mit dem Handy und ist damit eine Gefahr für den Straßenverkehr in Werne. Trotz Videoaufnahmen im Internet sind der Polizei noch die Hände gebunden.

Werne

, 05.11.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fast täglich teilt ein Werner auf Instagram seine Autofahrten mit der Welt. Mit seinem Handy nimmt er Videos auf, während er am Steuer sitzt und fährt. Die Polizei kennt die gefährliche Aktion, doch sie kann nicht gegen den Mann vorgehen - zumindest noch nicht.

„Da ist für uns gerade nichts zu holen“, sagt Polizeihauptkommissar Bernd Pentrop über die mögliche Straftat des Mannes aus Werne. Die Polizei steht nämlich vor einem ganz bestimmten Problem.

Polizisten müssen jeden Zweifel ausräumen

Die Beamten sind in der Beweispflicht. Das heißt: Bevor sie eine Ermittlung wegen einer Straftat gegen jemanden aufnehmen können, müssen sie gleich mehrere Dinge nachweisen: Sitzt der Mann, der das Video veröffentlicht, auch wirklich selbst am Steuer? Filmt er selbst oder ist es doch jemand vom Rücksitz? Und: Nutzt er wirklich sein Handy oder nutzt er möglicherweise eine Helmkamera.

Fragen über Fragen, die die Polizei eindeutig beantworten muss, bevor sie dem Übeltäter seine Tat nachweisen kann. Doch die Beamten geben nicht auf.

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Den filmenden Mann aus Werne haben die Polizisten genau im Auge. Das veröffentlichte Material können sie nutzen. Gibt es zukünftig Beweise auf die offenen Fragen, will die Polizei handeln. Denn das, was der Werner tut, sei gefährlich und leichtsinnig und dürfe - sollte sich der Verdacht bestätigen - so nicht durchgehen.

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