Polizei hat immer noch keine Spur von dem aus der Klinik verschwundenen 51-Jährigen

Vermisster Schwerter

Weiterhin sucht die Polizei nach einem 51 Jahre alten Schwerter, der seit Freitagabend nicht mehr gesehen wurde. Vermisst-Meldungen sind für die Beamten durchaus nichts Ungewöhnliches.

Schwerte

, 03.09.2019, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei hat immer noch keine Spur von dem aus der Klinik verschwundenen 51-Jährigen

Die Polizei sucht einen Mann, der aus einem Krankenhaus verschwunden ist. © Foto: Bernd Paulitschke

Die Suche nach dem vermissten Schwerter geht weiter. Der 51-jährige Eduard Muchortov, der am Freitagabend aus dem St.-Josefs-Hospital in Dortmund-Hörde verschwunden ist, ist immer noch nicht gefunden worden. „Er ist weiterhin noch nicht zu Hause“, sagte Sven Schönberg, Pressesprecher der Polizei Dortmund, am Dienstag auf Anfrage.

Dass Menschen als vermisst gemeldet werden, ist für die Dortmunder Polizei beileibe kein Einzelfall. „Das ist locker im vierstelligen Bereich im Jahr“, berichtete der Sprecher. Oft geht es um ältere Menschen oder Kinder. Denn Minderjährige gelten schon als vermisst, wenn sie ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen und keiner weiß, wo sie sich aufhalten. Dazu zählt auch, wenn eine Gruppe, die in einer Jugendschutzstelle lebt, abends nicht pünktlich zurückgekehrt ist. In die Statistik kann das dann vielleicht als ein halbes Dutzend Fälle zugleich eingehen.

Bei Erwachsenen dagegen gilt das Freiheitsrecht. Sie können sich aufhalten, wo sie wollen. Vielleicht möchten sie ja auch gar nicht zu den Angehörigen zurück, die sie bei der Polizei melden wollen. Die Beamten werden deshalb bei Erwachsenen in der Regel nur dann tätig, wenn eine Eigengefährdung oder eine Fremdgefährdung zu befürchten ist. Um das abzuchecken, wird Rücksprache mit medizinischem Personal genommen.

Polizei Dortmund bittet um Hinweise Für den vermissten Schwerter Eduard Muchortov hat die Polizei eine Personenbeschreibung und ein Foto herausgegeben. Der 51-Jährige trug zuletzt eine kurze dunkelblaue Hose, ein graues T-Shirt und graue Schuhe. Er spricht mit russischem Akzent. Hinweise erbittet die Kriminalwache der Dortmunder Polizei, Tel. (0231) 132-7441.
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