ALBA Berlin schaltet die Bayern im Pokal aus

ALBA Berlin revanchiert sich für die verlorenen Finalspiele und zieht nach Sieg in München ins Pokal-Halbfinale ein. Für die Bayern war es die erste Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison gegen ein deutsches Team.

23.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Ein erst 18 Jahre alter deutscher Jungstar hat ALBA Berlin ins Halbfinale des deutschen Basketball-Pokals geworfen und Titelverteidiger FC Bayern München ausgeschaltet.

Mit 15 Punkten hatte Top-Scorer Jonas Mattisseck beim 78:70-Erfolg der Berliner beim Double-Sieger einen großen Anteil am Viertelfinal-Sieg und dem ersten Ausrufezeichen in dieser Saison. Für die Münchner, die noch in der Woche zuvor in der Bundesliga 83:81 gegen ALBA gewannen, war es die erste Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison gegen ein deutsches Team.

„Wir haben den Favoriten bezwungen. Jetzt sind wir der Favorit“, sagte Berlins Spielmacher Mattisseck nach dem Coup bei Telekomsport. Dort muss ALBA bei den Fraport Skyliners aus Frankfurt antreten. Das zweite Semifinale bestreiten Ex-Serienmeister Brose Bamberg und die Telekom Baskets Bonn. Die Vorschlussrunde findet am 20. Januar statt. Das Finale wird in dieser Saison nicht mehr als Top Four an einem Wochenende gespielt, findet nun am 17. Februar statt.

In einer packenden Neuauflage des Pokalfinals und Playoffendspiels von 2018 fiel die Entscheidung zwischen den Bayern und Berlin in der Schlussphase. Immer wenn es darauf ankam, war dann aber Mattisseck mit wichtigen Treffern aus der Distanz zur Stelle und sorgte für den vielumjubelten Berliner Erfolg. „Es war unglaublich wichtig, den Sieg zu schaffen. Wir wussten, dass wir auf einem Level mit den Bayern spielen. Es war schön, sie auch mal schlagen zu können“, sagte der Berliner Matchwinner.

In einem Pokal-Krimi setzten sich die Telekom Baskets Bonn zuvor bei Science City Jena mit 89:86 durch. Bojan Subotic sorgte mit einem erfolgreichen Distanzwurf 24 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Bonns Kapitän Josh Mayo war mit 21 Punkten am treffsichersten.

Bereits am Samstag setzte der fünffache Cupgewinner Brose Bamberg beim klaren 83:64 bei der BG Göttingen eine Ausrufezeichen. „Wir haben im ersten Viertel den besten Basketball der Saison gespielt“, schwärmte Bamberg-Trainer Ainars Bagatskis vom Auftritt seiner Mannschaft. Erfolgreichster Werfer der über die gesamte Spielzeit dominanten Franken war Tyrese Rice mit 14 Punkten. Die erste Viertelfinal-Begegnung entschieden die Fraport Skyliners mit 80:70 gegen die Basketball Löwen Braunschweig für sich.

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