Pfarrerin lobt: Norbert Chlebowitz hat mit seiner Musik die Herzen erreicht

Kirchengemeinde Brambauer

Zehn Jahre war Norbert Chlebowitz Organist in der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer. Beim Abschiedsgottesdienst sagte die Pfarrerin: „Mit seiner Musik hat er die Herzen erreicht.“

Brambauer

, 30.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Pfarrerin lobt: Norbert Chlebowitz hat mit seiner Musik die Herzen erreicht

Zum Abschied des Organisten der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer, Norbert Chlebowitz (u.4.v.l.), kamen viele Weggefährten und Gäste. © Foto Michael Blandowski

Stehende Ovationen, lobende Worte und Gottes Segen: Nach zehn Jahren als Organist der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer standen am Sonntag (30. Dezember) für Norbert Chlebowitz die Zeichen auf Abschied.

Pfarrerin lobt: Norbert Chlebowitz hat mit seiner Musik die Herzen erreicht

Noch einmal spielte der scheidende Organist der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer Norbert Chlebowitz auf seinem geliebten Flügel. © Foto Michael Blandowski

Während des Gottesdienstes in der Martin-Luther-Kirche lobte Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld: „Norbert hat in seiner Tätigkeit bei uns musikalisches Land wieder erschlossen. Er hat sozusagen altes Land mit Liedern wieder fruchtbar gemacht. Er erreichte damit die Herzen unserer Gemeinde. Insbesondere an seinem Flügel hat er musikalische Glanzlichter gesetzt und beeindruckende Spuren hinterlassen.“

Chlebowitz: „Ein Stück von mir bleibt hier.“

„Es wird hier weitergehen. Ich hinterlasse keine Lücke. Mit Thomas Klein folgt ein guter Nachfolger. Aber eins möchte ich doch festhalten, ein Stück von mir bleibt hier in Brambauer“, erklärte Norbert Chlebowitz. Kurz vorher hatte er Blumen bekommen und eine Torte mit der Aufschrift „Goodbye Norbert“.

Pfarrerin lobt: Norbert Chlebowitz hat mit seiner Musik die Herzen erreicht

Norbert Chlebowitz bekam zum Abschied eine Torte. © Foto Michael Blandowski

Viele Weggefährten, Freunde und Bekannte waren gekommen. Der zukünftig in Rostock tätige Organist freute sich auch über den Besuch von Pfarrer Horst Prenzel, der extra aus seiner Wahlheimat Hamburg zu seiner alten Wirkungsstätte nach Brambauer reiste.

„Wir haben neun Jahre gut zusammengearbeitet. Ich liebe einfach seine Spielfreude am Flügel und Klavier. Auch seine bescheidene Art ist mir sehr sympathisch. Man kann durchaus sagen, dass wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu einander haben“, erklärte der ehemalige Brambauer Pfarrer.

„Kirche beflügelt ist eine wunderbare Veranstaltung“

Viele lobende Worte aus der Gemeinde prägten den Abschied. Jürgen Salamon sagte: „Unsere Konzertreihe Kirche beflügelt, die als das Kind von Norbert Chlebowitz bezeichnet werden darf, war und ist einfach eine wunderbare Veranstaltung. Aber auch seine musikalische Vielfältigkeit schätze ich. Er ist einzigartig, vielfältig, aber auch eigenartig, insbesondere dann, wenn er auf seiner Orgel oder dem Flügel spielt“, so das frühere Presbyteriumsmitglied.

Mit einem gemeinsamen Imbiss im Kirchenvorraum wurde die Ära Norbert Chlebowitz in Brambauer stilvoll beendet. Doch ein Wiedersehen oder Gastkonzert in Brambauer mit Norbert Chlebowitz sind durchaus denkbar.

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