Pfadfinder bringen Friedenslicht zum Ministerpräsidenten

Pfadfinder haben Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) ein Friedenslicht gebracht. Zusammen mit den Überbringern knüpfte der Ministerpräsident am Dienstag in Düsseldorf aus bunten Schnüren ein Netz, das Frieden und Vertrauen symbolisieren sollte. Schon im Vorfeld hatte er die Aktion gewürdigt: Das Licht mache deutlich, dass der Wunsch nach Frieden die Menschen über Grenzen und Kulturen hinweg verbinde und jeder seinen Beitrag für eine friedlichere Welt leisten könne.

18.12.2018, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfadfinder bringen Friedenslicht zum Ministerpräsidenten

Armin Laschet (CDU) spinnt mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern ein Netz. Foto: Federico Gambarini

Die kleine Flamme kommt aus Bethlehem, am Sonntag hatte sie Nordrhein-Westfalen erreicht. Die Pfadfinder-Verbände organisieren die Aktion zum 20. Mal in Nordrhein-Westfalen. Rund 15 000 Pfadfinder helfen, damit das Friedenslicht bis zum Heiligen Abend möglichst viele Kirchen, soziale Einrichtungen und Haushalte erreicht.

Initiator der Aktion ist der Österreichische Rundfunk (ORF), der jedes Jahr ein Kind in die Geburtsgrotte nach Bethlehem schickt, um das Friedenslicht zu entzünden. Von dort aus reist die kleine Flamme dann in einer explosionssicheren Lampe per Flugzeug zunächst nach Österreich und wird von den Pfadfindern in 20 europäische Länder verteilt.

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