Havariertes Partyschiff: Bergung noch nicht möglich

Das Partyschiff, das am ersten Weihnachtstag in seinem Kölner Winterquartier gesunken ist, kann noch nicht geborgen werden. „Wir erwarten jetzt mehrere Gutachter im Hafen“, sagte Nicola Hosang, Sprecher der Reederei „Pure Liner“, am Donnerstag. Die Bergung könne erst nach der professionellen Einschätzung erfolgen - möglicherweise in der kommenden Woche. Dafür seien Spezialfirmen gefragt.

25.12.2018, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die 63 Meter lange „Pure Liner 2“ war im Niehler Hafen havariert. Nach ersten Untersuchungen der Feuerwehr hatte sich das Schiff wohl bei steigendem Rheinwasser unter der Oberkante der Kaimauer verklemmt. Dadurch konnte Wasser in das Schiff eindringen. Beim Sinken liefen zudem Treibstoffe in das Hafenbecken aus. Ölsperren verhindern seitdem, dass sich der Film auf dem Wasser ausbreitet. „Die Ölsperren sind gestern noch einmal verlängert worden, um sie an den steigenden Rheinpegel anzupassen“, sagte ein Sprecher der Kölner Feuerwehr am Donnerstag. Derzeit bestehe keine Gefahr, dass sich die Treibstoffe ausbreiten könnten.

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