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PVS: Drei Etagen mit Platz für 80 Mitarbeiter

Büroeinheiten frei zur Vermietung

Der Grundstein ist gelegt, bis zum Einzug wird es allerdings noch dauern: Im Indupark baut die Privatärztliche Verrechnungsstelle Westfalen-Süd ein neues Bürogebäude.

Privatärztliche Verrechnungsstelle Westfalen-Süd
30.08.2019, 11:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
PVS: Drei Etagen mit Platz für 80 Mitarbeiter

Im neuen Bürogebäude verewigen der PVS-Vorsitzende Andree Matern (l.), Geschäftsführerin Kerstin Miller und Architekt Andreas Weicken eine Kapsel mit Zeugnissen der Zeit, um späteren Generationen Hinweise auf die Entstehungszeit zu geben. © Udo Hennes

Der neue Komplex hängt eng mit dem Umzug der Privatärztlichen Verrechnungsstelle Westfalen-Süd (PVS) in ihren neuen Sitz an der B1 zusammen.

2013 war der ehemalige Firmensitz in der Unnaer Innenstadt zu klein für den Dienstleister mit seinen zu der Zeit 66 Mitarbeitern. Es folgte der Umzug in den Indupark. Das moderne Gebäude, das die PVS seinerzeit bezog, ist weithin ein Blickfang an der B1. Gekauft wurde in diesem Zuge auch eine angrenzende Fläche, für die eine Bebauungsverpflichtung besteht. Dieser Verpflichtung kommt das Unternehmen mit dem Neubau nun nach.

Frei zur Vermietung

Zu sehen ist allerdings noch wenig, erst vor zwei Wochen wurde der Grundstein gelegt, drei Etagen entstehen bis Mitte des kommenden Jahres. 1250 Quadratmeter umfasst die spätere Gesamtfläche, das Gelände bietet jedoch noch Platz für eine Erweiterung. Aufgeteilt wird die Fläche des U-förmigen Gebäudes in Büroeinheiten für rund 80 Personen.

Mitarbeiter der PVS werden jedoch nicht einziehen, die gesamte Fläche wird zunächst extern vermietet. Und daran besteht schon jetzt ein großes Interesse. „Es sind nur noch vier Einheiten frei, obwohl wir mit der Vermarktung quasi noch gar nicht wirklich begonnen haben “, berichtet Geschäftsführerin Kerstin Miller.

Ein Gebäude nach modernen Standards

Ein Grund für die Beliebtheit bietet die Gebäudeausstattung. Die Heizenergie gewinnt eine Luft-Wärme-Pumpe, diese wandelt die Wärme aus der Umgebungsluft in Heizwärme um. Vor dem Gebäude wird es neben Auto- und Fahrradstellplätzen auch eine Ladesäule für Elektroautos geben.

Abrechnungen für Privatärzte

Die Privatärztliche Verrechnungsstelle Westfalen-Süd blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1938 wurde sie in Dortmund gegründet. Schon damals war das Ziel, Ärzte von Verwaltungstätigkeiten zu entlasten – daran hat sich bis heute nichts geändert.

Angenommen wird das Angebot häufig: Allein im Jahr 2017 verschickte die PVS rund 761.000 Rechnungen, dabei ging es immerhin um die stattliche Honorarsumme von 138 Millionen Euro.

Die inzwischen 73 Mitarbeiter am Firmensitz in Unna betreuen dieser Tage über 1600 Ärzte. Das Einzugsgebiet reicht dabei vom Raum Lippstadt/Hamm im Norden bis nach Siegen im Süden. Von West nach Ost erstreckt sich das Gebiet von den Ruhrgebietsstädten Herne und Bochum bis zur Region Brilon/Marsberg.

PVS: Drei Etagen mit Platz für 80 Mitarbeiter

Moderne Architektur und große Fensterfronten: Die Pläne vermitteln einen guten Eindruck des fertigen Gebäudes. Skizze: Weicken Architekten © Weicken Architekten

Privatärztliche Verrechnungsstelle Westfalen-Süd

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