Ostwestfälische Verlage gründen Gemeinschaftsredaktion

Verlage in Ostwestfalen steuern auf eine engere Zusammenarbeit zu: Die „Neue Westfälische“, die „Lippische Landes-Zeitung, das „Mindener Tageblatt“ und das „Haller Kreisblatt“ erhalten überregionale und regionale Inhalte künftig aus einer gemeinsamen Redaktion in Bielefeld.

09.07.2019, 06:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die „Gemeinschaftsredaktion der ostwestfälisch-lippischen Verlage“ soll Inhalte für Printausgaben und Digitalangebote liefern. Die Lokalteile werden laut einer Mitteilung vom Montag weiter jeweils vor Ort erstellt.

Zum Leiter der neuen Gemeinschaftsredaktion beriefen die Gesellschafter den Chefredakteur der „Neuen Westfälischen“, Thomas Seim. Die Zentralredaktion soll nach Angaben der beteiligten Verlage mehr als 500 000 Leserinnen und Leser der Tageszeitungen sowie monatlich mehr als 2,5 Millionen Besucher der Nachrichtenportale erreichen.

Im Januar hatte eine andere ostwestfälische Zeitung, das Bielefelder „Westfalen-Blatt“, die Gründung einer gemeinsamen Holding mit der Unternehmensgruppe Aschendorff angekündigt. Aschendorff gibt unter anderem die „Westfälischen Nachrichten“ und die „Münstersche Zeitung“ heraus.

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