Polizei gibt in Vermisstensache „Lia“ Warnung heraus

dzOrkantief „Sabine“

Bereits seit dem 1. Februar ist das zehnjährige Mädchen Lia aus Menden spurlos verschwunden. Die Polizei warnt nun Suchende angesichts des angekündigten Orkantiefs „Sabine“.

Menden

, 08.02.2020, 20:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die zehnjährige Lia aus Menden wird seit genau einer Woche vermisst. Die Suche nach dem autistisch veranlagten Kind war von Anfang von freiwilligen Helfern unterstützt worden. Jetzt warnt die Polizei.

Am Samstagabend gab die Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises eine Warnung heraus. Die Polizei rät angesichts des angekündigten Orkantiefs, das bereits ab dem morgigen Sonntag, 9. Februar, eintreffen könne, dringend von selbständigen Suchmaßnahmen ab.

„Begeben Sie sich nicht in Gefahr!“, heißt es in der Mitteilung der Polizei weiter.

Vor allem in den Sozialen Medien hatten sich besorgte Mitbürger immer wieder untereinander ausgetauscht. Die Polizei hatte die privaten Suchinitiativen mitunter skeptisch eingeschätzt. Teilweise waren Eltern mit ihren eigenen Kindern nahe des Verlaufs der Ruhr auf die Suche gegangen.

Zuletzt hatte die Polizei am 4. Februar zwei Spuren in der Nähe der Ruhr in Halingen sowie an der Hönne in der Mendener Stadtmitte verfolgt - ohne Erfolg. Die intensiven Suchmaßnahmen waren daraufhin am 5. Februar vorläufig eingestellt worden.

Es gebe leider weiterhin keine Neuigkeiten in der Vermisstensache. Die Polizei gehe weiter umgehend jedem Hinweis nach, um das vermisste Mädchen zu finden, heißt es in der aktuellen Mitteilung.