Opfer mit Vollgas mitgeschleift: Urteil möglich

Zwei Männer sollen einen 40-Jährigen an einen Transporter gebunden, fast zu Tode geschleift und hilflos zurückgelassen haben. Jetzt könnte in dem Prozess ein Urteil ergehen.

07.11.2019, 01:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Opfer mit Vollgas mitgeschleift: Urteil möglich

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Im Prozess gegen zwei Männer, die einen 40-Jährigen mit Vollgas an einem Kleintransporter mitgeschleift haben sollen, könnten die Aachener Richter am heutigen Donnerstag (ab 9 Uhr) ein Urteil sprechen. Das zurückgelassene Opfer war später lebensgefährlich verletzt an der entlegenen Eifeler Urfttalsperre aufgefunden worden. Der Mann musste nach eigenen Angaben zwei Mal an der Lunge operiert werden. Den angeklagten 36 und 37 Jahre alten Deutschen wirft die Staatsanwaltschaft versuchten Mord durch Unterlassen vor.

Sie sollen den 40-Jährigen im April an der Talsperre mit einem Tau an das Fahrzeug gebunden und laut Anklage 1000 Meter mitgeschleift haben. Den verletzten Mann ließen sie demnach liegen und nahmen damit laut Anklage seinen Tod in Kauf, um die Tat zu vertuschen.

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