Online-Banking-Nutzer um ihr Geld betrogen worden

Bei Razzien in Essen und Herne haben Ermittler am Mittwoch eine mutmaßliche Betrügerbande ausgehoben. Fünf Verdächtige seien festgenommen worden, sagte ein Sprecher der „Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen“ (ZAC NRW) in Köln. Sie sollen Bankkunden um ihr Geld gebracht haben, die Online-Banking mit dem Tan-Verfahren nutzten. Dabei müssen Überweisungen und andere Transaktionen durch Eingabe einer Zahlenkombination bestätigt werden, die dem Kunden per SMS aufs Handy geschickt wird. Die Verdächtigen sollen sich die Zugangsdaten für das Online-Banking beschafft und die SMS-Nachrichten umgeleitet haben.

04.09.2019, 18:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Online-Banking-Nutzer um ihr Geld betrogen worden

Auf dem Bildschirm eines Laptops ist ein Binärcode zu sehen. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die Schadenshöhe liege „im hohen fünfstelligen oder sogar im sechsstelligen Bereich“, sagte der Sprecher. Die Ermittler hätten insgesamt zehn Objekte durchsucht. Bei der Festnahme des Hauptverdächtigen sei auch ein SEK im Einsatz gewesen.

Die bei der Kölner Staatsanwaltschaft angesiedelte ZAC ist landesweit für herausgehobene Ermittlungsverfahren im Bereich der Cyberkriminalität zuständig.

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