Ohne Talsperren wäre Ruhr 2019 häufig trockengefallen

Ohne die Talsperren im Sauerland wäre die Ruhr auch in diesem Sommer bereits an vielen Tagen wieder stellenweise trocken gefallen. „Seit Ende Juni wäre die Ruhr bei Schwerte an 30 Tagen trocken gewesen, wenn die Talsperren nicht entsprechende Wasserabgaben geleistet hätten“, sagte ein Sprecher des Ruhrverbands am Donnerstag. Grund seien der Regenmangel und die große Hitze im Juli und August.

29.08.2019, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne Talsperren wäre Ruhr 2019 häufig trockengefallen

Die Ruhr ist in Schwerte (Nordrhein-Westfalen) zu sehen. Foto: Ina Fassbender/Archivbild

Zwischendurch habe es allerdings immer mal wieder geregnet, so dass die Lage nicht so dramatisch wie 2018 sei. Im vergangenen Jahr waren die Wasserstände in den Ruhr-Stauseen bis November so weit zurückgegangen, dass die gesetzlich vorgeschriebene Abgabemenge um rund ein Viertel verringert werden musste.

Der Füllstand der Ruhrverbands-Talsperren lag am Donnerstag bei 71 Prozent des sogenannten Vollstaus, sagte der Sprecher weiter. Zum Vergleich: Ende Oktober 2018 hatte der Wert bei nur 48 Prozent gelegen. Über das Talsperrensystem werden mehr als 4,6 Millionen Menschen im Ruhrgebiet mit Trinkwasser versorgt.

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