Ökolandbau in NRW legt leicht zu

Der Ökolandbau in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr leicht zulegt. Der Anteil an der gesamten Agrarfläche stieg bis Ende 2018 auf 5,9 Prozent, wie aus einem Bericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervorgeht. Ende 2017 lag dieser Wert noch bei 5,7 Prozent. Nach ökologischen Vorgaben wirtschaften jetzt 2161 Betriebe, dass sind 7 Prozent aller Landwirte in NRW. Im Jahr zuvor waren es noch 2071. NRW liegt damit im Bundesvergleich auf den hinteren Plätzen.

24.06.2019, 06:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ökolandbau in NRW legt leicht zu

Im typischen Gänsemarsch sind auf dem ökologischen Hofgut die Gänse auf dem Weg zum Fressen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat laut den neuen Zahlen für 2018 das Saarland mit 16,5 Prozent. Es folgen Hessen mit 14,7 Prozent und Baden-Württemberg mit 14 Prozent gemessen an der jeweiligen gesamten landwirtschaftlichen Fläche. Schlusslicht ist Niedersachsen mit 4,1 Prozent.

Bundesweit stieg der Anteil des Ökolandbaus an der gesamten Agrarfläche bis Ende 2018 auf 9,1 Prozent (2017: 8,2 Prozent). Ökologisch wirtschaften nun knapp 32 000 Betriebe und damit 12 Prozent aller Landwirte. Ein Jahr zuvor waren es 11 Prozent. Ziel der Bundesregierung ist, den Öko-Flächenanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu bringen.

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