Nur ganz wenige Morgenstaus und sommerliches Wetter in NRW

Am Freitagmorgen gab es auf den NRW-Autobahnen nur 17 Kilometer Stau. Für einen Freitag und das Wetter nicht unüblich, sagt ein Experte.

20.09.2019, 08:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen hat es am Freitagmorgen nur ganz wenige Staus gegeben. Nach einer Übersicht des Landesbetriebs Straßen.NRW waren kurz vor 8 Uhr unter anderem die Autobahnen rund um Köln staufrei. Ähnlich sah es auch um Düsseldorf aus. Nur auf der Autobahn 46 dauerte es zu dem Zeitpunkt etwas länger. Von Wuppertal in Richtung Düsseldorf staute es sich auf drei Kilometern. In Gegenrichtung mussten die Autofahrer auf Höhe des Kreuzes Neuss-Süd etwa zehn Minuten länger einplanen. Laut WDR-Verkehrsstudio betrug die Gesamtstaulänge auf dem von vielen Pendlern genutzten NRW-Autobahnnetz um 8 Uhr nur 17 Kilometer.

Wenig Verkehr an einem Freitagmorgen ist laut Volker Gronau, Sprecher von Straßen.NRW, nicht unüblich. Freitags seien im Schnitt etwa 20 bis 25 Prozent weniger Autos unterwegs als montags bis donnerstags, sagte Gronau am Freitagmorgen. Das könne unter anderem daran liegen, dass Personen im Homeoffice arbeiteten oder sich ein verlängertes Wochenende nehmen. Auch das gute Wetter spiele eine Rolle. „Bei schlechterer Witterung halten Autofahrer zum Beispiel mehr Abstand.“

Bei viel Sonne und Temperaturen von bis zu 26 Grad erwartet die Menschen in Nordrhein-Westfalen laut Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes noch einmal ein sommerliches Wochenende. Demnach könne es erst ab Sonntagnachmittag vereinzelt Schauer und Gewitter geben.

Trotz guten Wetters ist auf der Autobahn 1 am Wochenende mit Behinderungen zu rechnen. In Fahrtrichtung Köln beginnt zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und der Anschlussstelle Hagen-West am späten Freitagabend (22.00 Uhr) eine mehrtägige Sperrung. Grund sind Arbeiten am Standstreifen. Die Sperrung dauert bis Montagmorgen um 5.00 Uhr.

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