Nouri über Arbeitsteilung: Klinsmann „am Ende der Chef“

Alexander Nouri sieht die Arbeitsteilung im Trainerteam von Hertha BSC mit Chefcoach Jürgen Klinsmann auch für sich persönlich als fußballerische Bereicherung. „Es fühlt sich unglaublich gut an, jemanden mit seiner Erfahrung neben sich stehen zu haben und andere Perspektiven auf gewisse Situationen einwirken zu lassen“, sagte der frühere Bundesliga-Cheftrainer vor der Partie der Berliner bei Bayer Leverkusen am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky).

17.12.2019, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nouri über Arbeitsteilung: Klinsmann „am Ende der Chef“

Herthas neues Trainergespann: Cheftrainer Jürgen Klinsmann (l) und Co-Trainer Alexander Nouri. Foto: Andreas Gora/Archivbild

Der ehemalige Bundestrainer sei „am Ende der Chef“, betonte Nouri, der auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem vorletzten Hinrundenspiel anstelle von Klinsmann sprach. „Das ist in der Tat nicht alltäglich und schon ungewöhnlich“, sagte der 40-Jährige, „aber das dokumentiert einfach nochmal mehr die Persönlichkeit von Jürgen. Wir freuen uns einfach, dass wir gemeinsam als Team Dinge verändern und arbeiten, da auch diesen positiven Mindset teilen, diese Energie versuchen, den Spielern zu vermitteln und vorzuleben.“

Vor gut einem Jahr war Nouri beim damaligen Zweitligisten FC Ingolstadt freigestellt worden. Zuvor hatte der Ex-Trainer von Werder Bremen eine fußballerische Bildungsreise an die Westküste der USA unternommen und bei einem Treffen Klinsmann beeindruckt. Dieser berief Nouri bei Amtsantritt vor drei Wochen in seinen Stab.

Im dritten Spiel feierten die Berliner zuletzt beim 1:0 gegen den SC Freiburg ihren ersten Sieg unter dem Trainerteam im Abstiegskampf. Danach hatte Klinsmann die Hoffnung geäußert, dass die Köpfe der Spieler „leichter“ werden. „Wir haben einen Prozess angestoßen, auch die Spieler reflektieren auf die Art und Ansprache des Trainers“, sagte Nouri vor der Partie gegen Leverkusen. „Man kann merken, dass eine gewisse andere Atmosphäre da ist.“

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