Norddeutscher Wissenschaftspreis an Kiel und Göttingen

Ein Forschungsprojekt über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft hat in diesem Jahr den Norddeutschen Wissenschaftspreis gewonnen. Die Jury setzte das Kooperationsprojekt der Universitäten Kiel und Göttingen auf den mit 125 000 Euro dotierten ersten Platz. Die Wissenschaftler gingen unter anderem der Frage nach, wie die zunehmende Trockenheit das Mikrobiom von Ackerböden verändert.

29.11.2018, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf den mit 75 000 Euro dotierten zweiten Platz kamen die Universitäten Hamburg und Lübeck für die Entwicklung eines strahlungsfreien Verfahrens für die tomographische Darstellung des Blutflusses. Der dritte Platz und damit 50 000 Euro ging an die Universität Kiel, das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie Plön und das Institut für Vogelforschung, die in einer Mehrgenerationenstudie untersuchten, wie sich bei Flussseeschwalben das Alter der Elternvögel auf die Fitness der Nachkommen auswirkt.

Die drei Gewinner setzten sich gegen 13 Mitbewerber-Projekte durch. Der mit insgesamt 250 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre von den Wissenschaftsministerien und Behörden der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vergeben. 2018 koordinierte Bremen den Wettbewerb, der für den Bereich „Lebenswissenschaften“ ausgeschrieben war. 2020 hat Schleswig-Holstein die Federführung. Das Thema heißt dann: Naturwissenschaften.

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