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Niedrige Pegelstände: Schiffe müssen Ladung reduzieren

Wegen der niedrigen Pegelstände können viele Binnenschiffe nur noch eingeschränkt fahren. Auf dem Rhein, der wichtigsten Wasserstraße hierzulande, sei ein Passieren teils nur noch mit halber Ladung oder weniger möglich, teilte die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt der Deutschen Presse-Agentur mit. „Sollte das warme Hochdruckwetter anhalten und keine entscheidenden Niederschläge fallen, werden die Wasserstände weiter fallen“, sagte Sprecherin Claudia Thoma. „Gegebenenfalls kann der Schiffsverkehr dann streckenweise zum Erliegen kommen.“ Auch könnten Warentransporte teurer werden. Auf dem Rhein werden rund 80 Prozent aller Güter der Binnenschiffer transportiert.

03.08.2018
Niedrige Pegelstände: Schiffe müssen Ladung reduzieren

Schiffe fahren an trocken gefallenen Buhnen am Rhein bei Worringen vorbei. Foto: Federico Gambarini

So tief wie im Rekordsommer 2003 ist der Wasserstand jedoch noch nicht. Der Rhein hat laut Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt noch rund 50 Zentimeter mehr Wasser als damals. Außerdem gibt es auf einigen Flüssen kaum Einschränkungen für Schiffe. Dort, wo es Schleusen gibt, beispielsweise im westdeutschen Kanalgebiet sowie an Mosel, Neckar, Main, Weser oder Havel, kann der Wasserstand manuell reguliert werden.

Einige Großkunden der Binnenschifffahrt aus der Industrie setzen inzwischen verstärkt auf zusätzliche Lieferungen per Bahn oder Lkw. Lieferengpässe gebe es aber bisher nicht, weil die betroffenen Unternehmen auf solche Situationen gut vorbereitet seien, sagte Andrea Heid vom Verband der Chemischen Industrie zur Situation auf den Flüssen in Deutschland insgesamt. Die Firmen nutzen üblicherweise verschiedene Transportwege.

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