Neuwahl verschärft Dauerkrise in Spanien

11.11.2019, 07:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Parlaments-Neuwahl in Spanien hat die verzwickte politische Situation im Madrider Parlament noch verschärft. Zwar konnten die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez wieder einen deutlichen Sieg einfahren - jedoch verpassten sie wie bereits bei der Abstimmung im April deutlich eine absolute Mehrheit. Eine Regierungsbildung gilt wegen der immer größeren Stimmenzersplitterung als so gut wie unmöglich. Zudem konnten noch die Rechtspopulisten von Vox ihre Sitze mehr als verdoppeln und rückten zur drittstärksten Kraft auf mit 52 von 350 Sitzen im „Congreso de los Diputados“.

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