Neues zum Römerlager

10.10.2018, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neues zum Römerlager

Museumsleiter Marc Schrader hält einen Vortrag. © Stefan Milk

Neue Erkenntnisse zum Römerlager Oberaden teilt der Leiter des Stadtmuseums, Mark Schrader, in einem Vortrag mit, den er an diesem Freitag, 12. Oktober, ab 18 Uhr im Museum hält.

Denn auch die Geschichte der Römer wird immer wieder neu erforscht. So dachte man bisher, dass in Oberaden etwa 12.000 Legionäre gelebt hatten. Marc Schrader hat aber neue Erkenntnisse, wonach dort durchaus 28.000 Legionäre hätten leben können.

Das Oberadener Römerlager hatte eine Fläche von immerhin 56 Hektar. Das entspricht etwa 60 Fußballfeldern. Damit hätte das Legionslager Platz für drei Legionen, zehn Hilfstruppen-Kohorten und weitere Kohorten. Das entspräche einer Kampfkraft von 28.000 Mann.

Kohorten waren im Römischen Reich eine militärische Einheit, insbesondere eine Untereinheit der römischen Legion.

Der Museumsleiter erörtert während seines Vortrags die Fragen: Kann das sein? Waren Frauen und Kinder im Lager? Wie wurde solch ein Lager versorgt? Und wie lange brauchten die Römer für den Bau eines so großen Lagers?

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