Neues Angebot könnte Bewegung in Real-Verkauf bringen

In die zähen Verkaufsverhandlungen um die Metro-Tochter Real kommt wieder etwas Bewegung. Der zweite Interessent X+Bricks habe sich erneut bei Metro gemeldet und signalisiert, „mit einem deutlich nachgebesserten Angebot“ auf die Anforderungen des Verkäufers einzugehen, erklärte eine Metro-Sprecherin am Donnerstag. Ein Sprecher des Investors X+Bricks bestätigte den Schritt. Zuvor hatte das „Manager Magazin“ darüber berichtet.

21.11.2019, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neues Angebot könnte Bewegung in Real-Verkauf bringen

Das Logo von Real hängt an einem Supermarkt. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Allerdings verhandelt Metro bereits seit Monaten mit dem Immobilienunternehmen Redos, das als bevorzugter Bieter für die Real-Supermärkte auserkoren worden war. „Die Verhandlungen mit Redos werden mit Hochdruck fortgeführt, um diese möglichst in den kommenden Wochen abzuschließen“, hieß es nun von Metro. Man sei in den Verhandlungen bereits sehr weit und gehe jetzt „in jedem Fall in die entscheidende Phase“. Metro sei dabei „zuversichtlich, zeitnah zur einer Entscheidung zu kommen.“ Im Juli versprach sich Metro von dem Verkauf einen Mittelzufluss von 500 Millionen Euro.

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