Neuer Treffpunkt und Sozialbauhof im Quartier Münsterstraße

Fördergelder kommen

Ein Treffpunkt soll im Quartier Münsterstraße entstehen. Der Rat hat für diesen sogenannten Sozialbauhof gestimmt. Und das Ministerium hat jetzt verkündet, dass auch das Geld auf dem Weg ist.

Lünen

, 15.10.2018, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neuer Treffpunkt und Sozialbauhof im Quartier Münsterstraße

Auf dieser Fläche im Quartier Münsterstraße soll ein Sozialbauhof entstehen. © Fröhling

Der Bereich an der Kirchhofstraße in Höhe des Verbindungsweges zur Münsterstraße soll neu gestaltet werden. Laut Verwaltungsvorlage soll dort ein Treffpunkt im Quartier entstehen, „mit Sitzbank, Gestaltung von Grünpflanzungen und Sozialbauhof in Containerbauweise“. Die Fläche gehört der Stadt nicht - der Eigentümer, heißt es, habe aber schriftlich zugesagt, dass das Gelände an die Stadt verpachtet werden kann.

Der Sozialbauhof soll zur Integration und „niederschwelligen Qualifizierung“ beitragen und „als grüne Werkstatt“ vor Ort „praktisches Arbeiten in den Bereichen Grün- und Stadtbildpflege unter Anleitung“ ermöglichen. Auch Kippbagger und Schüttgut sind dafür vorgesehen. Diese Arbeit, heißt es in der Vorlage weiter, komme damit der Allgemeinheit im Quartier zugute. Das Jobcenter habe Unterstützung zugesagt.

200.000 Euro Kosten, 20.000 zahlt die Stadt selbst

Die Kosten für die gesamte Maßnahme schätzt die Stadt auf rund 200.000 Euro. Die kommen jedoch zum größten Teil (90 Prozent) aus dem Förderprogramm „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“. Die Stadt muss also nur noch 20.000 Euro selbst beitragen, jährlich fallen fürs Personal noch einmal gut 60.000 Euro zusätzlich an.

In der Ratssitzung (11. Oktober) gab‘s für diese Pläne den einstimmigen Daumen nach oben, einen Tag später gab‘s das gleiche Signal aus Düsseldorf. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilte da mit, dass 66 Projekte im Land gefördert werden mit einer Summe von 61,7 Millionen Euro. Den Großteil des Geldes stemmt der Bund. Und 180.000 Euro gehen nach Lünen.

Die Umgestaltung der Fläche soll in 2018 vorbereitet werden, 2019 könnte der Sozialbauhof dann an den Start gehen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger 30. Lüner Kinofest

Regisseurin Caroline Link: „Die Tour untertage hat mich nachhaltig beeindruckt“

Hellweger Anzeiger Viele Pläne

Darum kümmert sich die größte „Schule“ Lünens nicht um Mathematik, Bio oder Englisch

Meistgelesen