Neuer Städteregionsrat Aachen wird in Stichwahl bestimmt

Am 18. November könnte es nochmal spannend werden in der Städteregion Aachen, wenn die Wähler in einer Stichwahl ihren neuen Städteregionsrat bestimmen. Den ersten Wahlgang entschieden die Kandidaten von CDU und SPD für sich.

05.11.2018, 05:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neuer Städteregionsrat Aachen wird in Stichwahl bestimmt

Die nordrhein-westfälische SPD-Abgeordnete Daniela Jansen. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Wie erwartet kommt es bei der Wahl eines neuen Städteregionsrates in der Städteregion Aachen zu einer Stichwahl. Die Kandidaten von CDU, Tim Grüttemeier, und SPD, Daniela Jansen, holten im ersten Wahlgang am Sonntag die meisten Stimmen und stehen damit am 18. November erneut zur Wahl. Für Grüttemeier stimmten 39,2 Prozent der Wähler, für Jansen 27,9 Prozent. Der Kandidat der Grünen, Oliver Krischer, errang mit 21,2 Prozent einen Achtungserfolg. Die Wahl war nötig geworden, weil der bisherige Städteregionsrat Helmut Etschenberg (71, CDU) vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende aufhört.

Die Wahlbeteiligung lag bei 35,5 Prozent. „Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine einzelne Personenwahl handelte, kann man mit der Wahlbeteiligung zufrieden sein“, sagte Städteregions-Sprecher Detlef Funken am Abend. Es sei zu hoffen, dass bei der Stichwahl in zwei Wochen die Wahlbeteiligung ähnlich hoch sei. Aufgerufen waren 440 540 Wählerinnen und Wähler.

Für den Kandidaten der AfD stimmten 6,8 Prozent, für den der Linken 3,3 Prozent. Für den Kandidaten der ÖDP entschieden sich 1,5 Prozent.

Die einzige Städteregion in Nordrhein-Westfalen ist ein Teilzusammenschluss der Stadt mit dem früheren Kreis Aachen.

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