Neuer Rheinbahn-Prototyp zu breit für Duisburger Haltestelle

Ein millionenteurer Prototyp der neuen Stadtbahnzüge der Düsseldorfer Rheinbahn ist offenbar zu breit für bestimmte Duisburger Haltestellen. Bei einer Probefahrt stieß ein Zug des Typs HF6 gegen eine Bahnsteigkante. Anbauteile seien kaputt gegangen, sagte Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher am Montag. „Es geht darum, dass die Bahn an der Stelle nicht vernünftig vorbeikommt.“ Der „WAZ“ sagte ein Unternehmenssprecher: „Das ist ein Debakel.“

08.10.2018, 14:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rheinbahn-Sprecher Schumacher sagte dem „Express“: „Wir haben die Verhältnisse in Duisburg nicht ausreichend berücksichtigt.“ Es müsse etwas geändert werden, es sei aber noch offen, „ob man mit ein paar Handgriffen 'was machen kann oder ob es gravierender ist“.

Die Rheinbahn will die Bahnen vom Typ HF6 des Herstellers Bombardier unter anderem auf der Linie U79 einsetzen, die sie gemeinsam mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) betreibt. Ein DVG-Sprecher sagte, bei dem Zwischenfall am vergangenen Mittwoch sei der Bahnsteig nicht beschädigt worden.

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