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Neuer Campus an der Borker Straße erst im Sommer 2019

Alter Schlachthof

Die Planung für den Gesundheits-Campus am alten Schlachthof an der Borker Straße nimmt Formen an. Auch andere Firmen zeigen Interesse an dem Vorhaben und wollen sich einbringen.

Lünen

, 19.07.2018
Neuer Campus an der Borker Straße erst im Sommer 2019

Besichtigung des alten Schlachthofgeländes an der Borker Straße mit dem SPD Ortsverein Lünen-Nord und Grundstücksbesitzer Heinrich Milk (hinten r.).maiwald © Victoria Maiwald

Bei einer Ortsbegehung des alten Schlachthofs an der Borker Straße hat Besitzer Heinrich Milk dem SPD-Ortsverein Lünen-Nord die weiteren Pläne für das Gelände vorgestellt. Geplant ist ein Campus, im Gespräch ist die Dresden International University (DIU).

Die Verträge mit DIU sind zwar noch nicht unterschrieben, aber Milk ist zuversichtlich, „die Bauanfrage für ein Bestandsgebäude und den Parkplatz ist bereits gestellt und in Arbeit.“ Inzwischen sind alle Schlachthofüberreste abgerissen, nur noch das alte Verwaltungsgebäude und ein ehemaliges Kühlhaus stehen noch. Das Kühlhaus soll nun für die DIU umgebaut werden, laut Milk ist die Privatuniversität zunächst an der untersten Etage interessiert. Dort soll dann der „Campus Gesundheitswirtschaft“ an den Start gehen, zunächst mit 20 Studierenden.

Neuer Campus an der Borker Straße erst im Sommer 2019

Die Dresden International University bekundete jetzt ihre Absicht, sich mit einer Dependance ihrer Hochschule in Lünen anzusiedeln. Als Standort ist das ehemalige Schlachthof-Gelände an der Borker Straße im Gespräch. Zunächst sollen Seminarräume im Kühlhaus entstehen (links). © Foto Goldstein

Entwürfe für zwei weitere große Gebäude gibt es auch schon. „Aber erst einmal muss der Studiengang ins Rollen kommen. Wenn die Studenten kommen, werden auch die Gebäude kommen“, erklärt Milk. Jedoch müssen sich die zukünftigen Studierenden noch etwas gedulden: Zum Wintersemester 2018 wird es keinen Campus geben. Neue Zielsetzung sei jetzt das Sommersemester 2019.

Weitere Interessenten

Es gebe auch schon weitere Interessenten an dem Projekt, so würde die Firma Kanne gerne eine Mensa auf dem Gelände betreiben. Außerdem würde Heinrich Milk gerne eine Kita auf dem Campus integrieren. „Kitas sind Mangelware in Lünen und hier wäre ein guter Standort: rundherum sind viele Firmen und viele der Mitarbeiter sind auf Kita-Plätze angewiesen.“

Der SPD-Ortsverein Lünen-Nord ist positiv gestimmt und würde sich sehr darüber freuen, wenn der „Campus Gesundheitswirtschaft“ entstehen würde.

Doch auch wenn die Dresdner International University noch einen Rückzieher machen würde, gibt es noch weitere Möglichkeiten, das alte Schlachthof-Gelände in einen Bildungsstandort zu verwandeln. Denn auch andere Studienformen und -gänge wären an diesem Standort denkbar. Die Firma Remondis etwa bietet auch Studiengänge an.

Welcher Studiengang auch kommen mag, der SPD-Ortsverein Lünen-Nord steht hinter dem Projekt und möchte es unterstützen. Die Politiker sind sich einig, dass ein Bildungsstandort in Lünen ein Gewinn wäre.

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