Neue pädagogische Konzepte für die neuen Schulgebäude

Leoschule und Osterfeldschule

Sowohl die Leoschule, als auch die Osterfeldschule in der Innenstadt bekommen neue Gebäude. Um sie für die Zukunft sicher zu gestalten, braucht es für die Grundschulen mehr als neue Mauern.

Lünen

22.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Neue pädagogische Konzepte für die neuen Schulgebäude

Die Leoschule wird abgerissen. Die Schule am jetzigen Hauptstandort der Osterfeldschule an der benachbarten Bismarckstraße neu gebaut. © Goldstein (A)

Die Stadt Lünen will sowohl die Osterfeldschule als auch die Leoschule neu bauen – und dabei zukunftssicher machen. Aus diesem Grund fanden im Dezember die ersten beiden „Visionenwerkstätten“ statt. Im Februar geht es mit zwei „Weiterdenkwerkstätten“ weiter. Das vermeldet die Stadt Lünen in einer Pressemitteilung.

In den Werkstätten erarbeiten Schulleitung, Lehrer, Fachleute, Eltern und weitere Beteiligte Konzepte, um die beiden Grundschulen auf künftige Herausforderungen einzustellen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Integration, Inklusion und Ganztagsbetreuung.

Neue pädagogische Konzepte

Ein Abschlussbericht wird die Ergebnisse schließlich zusammenfassen. Die Neubauten werden dann vor dem Hintergrund neuer pädagogischer und architektonischer Konzepte geplant.

Zwei Neubauten geplant

Aktuell sieht die Stadt Lünen vor, die beiden Standorte der Osterfeldschule für zwei neue Grundschulgebäude zu nutzen. Der Teilstandort der Osterfeldschule an der Virchowstraße soll abgerissen und dort durch ein neues Hauptgebäude für die Schule ersetzt werden. Es wird dort eine dreizügige Grundschule entstehen, die Aufteilung auf Haupt- und Teilstandort entfällt.

Die alte Leoschule wird komplett abgerissen. Sie wird am aktuellen Hauptstandort der Osterfeldschule, an der Bismarckstraße, in einem Neubau weiterbetrieben werden.

Für beide Grundschulen soll eine Einfeld-Sporthalle gebaut werden. Das hat der Rat der Stadt Lünen im Dezember 2017 so einstimmig beschlossen.

Die Kosten werden auf 16 Millionen Euro geschätzt. Für den Neubau werden auch Bundesmittel in Höhe von 6,55 Millionen Euro nach Lünen fließen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Statistisches Landesamt

Mehr Schüler in Lünen haben eine Zuwanderungsgeschichte - so sieht es an den Schulen aus

Meistgelesen