Neue Vorgabe fürs Gymnasium

03.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Neue Vorgabe fürs Gymnasium

Für die Gymnasien in NRW gibt es neue Regeln für den Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Davon ist auch das Kamener Gymnasium betroffen. © picture alliance / Jonas Güttler

Im Moment ist die sogenannte Inklusion ein großes Thema. In Schulen bedeutet Inklusion etwa, dass Menschen mit Behinderungen an der Schule unterrichtet werden können. Die Behinderungen können dabei ganz verschieden sein. Manche Kinder können nicht gut sehen oder hören. Diese können mit ein wenig Hilfe aber auch zum Beispiel das Abitur machen. Es gibt auch Kinder mit einer Lernbehinderung. Ihnen fällt das Lernen besonders schwer. Für das nächste Schuljahr gelten nun neue Regeln. Diese besagen grob gesagt, dass Gymnasien in NRW in der Regel keine neuen Menschen mit Behinderungen mehr aufnehmen müssen. Dazu gibt es aber verschiedene Ausnahmen. Auch für das Kamener Gymnasium werden diese Regeln gelten. Die Schulleiterin Angelika Remmers möchte gegen Panik vorgehen. Sie sagt: „Die Kinder, die schon bei uns sind, wird das nicht betreffen.“ Es geht vielmehr darum, dass es nur wenige spezielle Lehrer gibt, die beim Unterrichten von Kindern mit Behinderungen helfen können. Deshalb möchte das Bundesland NRW die vorhandenen Lehrer an weniger Schulen bündeln. Ob das eine gute Idee ist, darüber wird im Moment gestritten.

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