Neue Straße soll im Frühjahr 2022 fertig sein

Zügiger Bau

Der erste Bauabschnitt der L 821n soll im kommenden Frühjahr fertig sein, die ganze Straße in zweieinhalb Jahren. Straßen.NRW geht davon aus, dass die Kosten im kalkulierten Rahmen bleiben.

Bergkamen

, 23.08.2019, 14:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Straße soll im Frühjahr 2022 fertig sein

Projektleiter Frank Hausendorf stellte die Zeitplanung des Landesbetriebs beim Bau der L 821n vor. © Marcel Drawe

Kathrin Heffe, die Leiterin der Bochumer Niederlassung von Straßen.NRW, hat die L 821n als „ungewöhnliches Projekt“ bezeichnet. „Wir kennen das nicht, dass bis zum letzten Tag bezweifelt wird, ob wir ernsthaft bauen wollen“, sagte Heffe bei dem Termin an diesem Freitag.

Dabei soll der Bau jetzt, nach dem Baubeginn, zügig vorangehen, wie Projektleiter Frank Hausendorf erläuterte. Der erste Bauabschnitt, der bisher vergeben ist, soll schon bis zum Frühjahr 2020 fertig sein. Er kostet etwa 2,4 Millionen Euro und soll bis zum Verbindungsweg zwischen dem Parkfriedhof und Oberaden reichen.

Straßen.NRW hat zwar noch nicht alle Grundstücke gekauft, aber sich zumindest ein sogenanntes „Bauerlaubnisrecht“ bei den Eigentümern gesichert. Dass die Grundstücke erst nach dem Bau endgültig gekauft werden, sei durchaus üblich versicherte Heffe.

Der Bau des zweiten, deutlich längeren Abschnitts über den Kuhbach hinweg bis zur Erich-Ollenhauer-Straße soll gleich im Anschluss beginnen. Die Landesbehörde ist zurzeit mit der Ausführungsplanung beschäftigt und bereitet die Ausschreibung vor. Der Projektleiter geht davon aus, dass er bis Anfang 2022 fertig ist und die Straße dann freigegeben werden kann.

Insgesamt sind für die Straße 14,5 Millionen Euro an Baukosten geplant. Heffe geht davon aus, dass das Geld auch reicht. Die Kalkulation sei aus dem Jahr 2015, sagte Heffe und damit noch recht neu.

Sie geht davon aus, dass auch die Ankündigung von Grundstückseigentümern, ihre Grundstücke nicht zur Verfügung zu stellen, die Arbeiten nicht verzögert. Die Behörde will notfalls rechtzeitig zum Mittel der Enteignung greifen, das aufgrund des Planfeststellungsbeschlusses zugelassen wird. „Wir bekommen die Flächen auf jeden Fall – nur dann wird es für beide Seiten unangenehmer“, sagte sie.

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