Neue Sicherheitsideen auf den Weihnachtsmärkten in NRW

Die Weihnachtsmarktsaison bringt neue Sicherheitskonzepte in Nordrhein-Westfalens Städte: Bochum zum Beispiel versperrt diesmal die Zufahrten zur Innenstadt mit 86 Wassersäcken, die sogar Lkw aufhalten sollen. Das zertifizierte System ersetze die bisherigen Sandsäcke, sagte ein Sprecher von Bochum Marketing. Im vorigen Jahr waren die Sandhindernisse berühmt geworden, weil sie wie in Geschenkpapier verpackt an den Eingängen der Märkte platziert waren.

18.11.2018, 08:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Sicherheitsideen auf den Weihnachtsmärkten in NRW

Am Eingang zum Weihnachtsmarkt auf dem Burgplatz in Düsseldorf sind zur Absicherung Betonblöcke aufgestellt. Foto: Christophe Gateau

Auch Duisburg, wo der Weihnachtsmarkt bereits am Donnerstag startete, hat alte Systeme durch neue Ideen ersetzt: An den wichtigen Eingängen zur Innenstadt versperren 25 rot-weiß gestreifte Betonstelen die Straßen, um Anschläge zu verhindern.

Ohne Barrieren kommt hingegen zum Beispiel Bielefeld aus. Eine sinnvolle Installation von Sperren sei aus Sicht der Sicherheitsorgane nicht möglich, ohne den Weihnachtsbetrieb lahm zu legen, wie ein Sprecher des Stadtmarketings sagte.

Weitere Meldungen
Meistgelesen