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Neue Schilder am Zechenbusch warnen vor dem Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner in Selm

Die Stadt hat jetzt reagiert und wegen der Gefahr durch Eichenprozessionsspinner neue Schilder angebracht.

Selm

von Sabine Geschwinder

, 07.08.2018
Neue Schilder am Zechenbusch warnen vor dem Eichenprozessionsspinner

Ein neues Warnschild hängt am Eingang zum Zechenbusch (hier am Hermann-Löns-Weg). © Foto: Sylvia vom Hofe

Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben jetzt neue Hinweisschilder im Lüffe-Park und im Zechenbusch angebracht. Wie Udo Röll vom Selmer Ordnungsamt auf Anfrage sagt, gebe es insgesamt zwei neue Schilder im Lüffe-Park sowie fünf Schilder am Zechenbusch.

Ein auf die Erde gefallenes Schild am Zechenbusch sei außerdem neu befestigt worden. Zusätzlich sei auch Flatterband angebracht worden, wie Röll sagt.

Pusteln und Beschwerden

In der vergangenen Woche waren Kinder einer Selmer Kindertagesstätte nach einem Ausflug in den Zechenbusch mit Pusteln und weiteren Beschwerden, die auf den Eichenprozessionsspinner zurückgingen, nach Hause zurückgekehrt. Die Erzieherinnen hatten darauf verwiesen, keine Schilder gesehen zu haben. Tatsächlich befanden sich gerade am Haupteingang auch keine. Hier hat die Stadt nun nachgebessert. Udo Röll sagt außerdem: „Wir behalten das auf jeden Fall im Auge und werden heruntergerissene Schilder erneuern.“

Beeinträchtigung

Röll verweist zudem darauf, dass die Beeinträchtigung durch den Eichenprozessionsspinner noch beträchtlicher sei, als im vergangenen Jahr. Das mache es für die Stadt so schwierig. Grundsätzlich könnten nicht alle Bäume vom Eichenprozessionsspinner befreit werden. Dafür fehlten die Mittel und die Kapazitäten der entsprechenden Fachfirmen, die diese Arbeiten erledigen können. Zudem müsse man das Verhalten des Schädlings noch besser ergründen, um zu wissen, wie man in Zukunft mit ihm umgeht. „Vielleicht müssen wir uns auf kommunaler Ebene zu dem Thema mal zusammensetzen“, so Röll.

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