Neue SPD-Chefs stellen Koalition infrage

06.12.2019, 20:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die SPD geht mit der Wahl des neuen Führungsduos Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans auf Konfrontationskurs mit der Union, will aber keinen schnellen Ausstieg aus der großen Koalition. Der SPD-Parteitag wählte die beiden Kritiker der Koalition zu ihren Vorsitzenden. Am Abend sprach sich die große Mehrheit der etwa Delegierten dafür aus, zunächst in dem Regierungsbündnis mit CDU und CSU zu bleiben. Vize-Chefs wurden unter anderen: Juso-Chef Kevin Kühnert und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

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