Neubauten sollen sofort passend verkabelt werden

Medienkonzept für die Schulen

Die Stadt will Neubauten an den Schulen nutzen, um die Internet-Kabel sofort zu verlegen.

Bergkamen

, 19.11.2019, 16:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Neubauten für die OGS an der Overberger Grundschule und der Pfalzschule sind sofort mit den Kabeln ausgestattet. Auch beim Neubau an der Burgschule, in den die Jahnschule einzieht, sollen die Kabel sofort beim Bau verlegt werden. Bei allen anderen Schulen müssen die Kabel und Anschlussdosen nachträglich verlegt werden.

Die Gesamtkosten für diese sogenannte Inhouse-Verkabelung hat ein Unternehmen aus Mönchengladbach für die Stadt ermittelt. Es ist dabei von dem Mindeststandard für eine Förderung ausgegangen. Dafür müssen pro Klassenraum mindestens vier Anschlussdosen installiert werden – davon eine in 2,5 Metern Höhe. Außerdem muss es regulierbare Zugangspunkte ins Internet geben, sogenannte „Accesspoints“.

Bevor die Stadt die Mittel aus dem „Digitalpakt Schule“ beantragen kann, muss sie einen kommunalen Medienentwicklungsplan aufstellen. Die Stadtverwaltung ist zurzeit dabei, die Entwicklung eines solchen Plans öffentlich auszuschreiben.

Erster Schritt für den Plan ist die Erfassung des Bestandes. Dann soll geplant werden, was die Schulen an Ausstattung benötigen. Außerdem gehört zum Konzept, welches Personal notwendig ist, um die Schulnetze sowie die Tablets und PCs zu betreuen.

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