Nachwuchsmusiker zeigen Nervenstärke und Talent beim Konzert im Christophorus-Gymnasium

Herbstkonzert

Beim Herbstkonzert des St.-Christophorus-Gymnasiums muss man mehr als nur sein Instrument beherrschen: Die Schüler müssen auch die Nerven behalten. Und das stellten sie unter Beweis.

von Simon Ackers

Werne

, 16.11.2018, 11:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nachwuchsmusiker zeigen Nervenstärke und Talent beim Konzert im Christophorus-Gymnasium

Beim Herbstkonzert am Gymnasium St. Christophorus zeigten sich die Schüler von ihrer virtuosen Seite. © Simon Ackers

Ein Auftritt ist für jeden Musiker immer etwas Besonderes. Es ist eine Stresssituation, die – egal wie erfahren – einen jeden Musiker immer wieder vor die Probe stellt. Es sind aber auch die Situationen, in denen sich stunden- bis jahrelange Arbeit zu einem kurzen Moment verdichtet, in dem man alles mühsam im stillen Kämmerlein Erarbeitete mit der Öffentlichkeit teilt. Kurzum, es sind die Momente, in denen Musik zu Kunst wird.

Um genau diese Erfahrung auch jungen Musikern zu garantieren, fand am Mittwochabend das Herbstkonzert des Gymnasiums St. Christophorus statt. In der Aula der Schule versammelten sich zahlreiche Eltern, Verwandte und Interessierte, um sich die Auftritte der Nachwuchs-Instrumentalisten anzuhören. Durch den Abend leitete Musiklehrer Martin Hennig, der in seiner Begrüßung direkt auf die Besonderheit des Herbstkonzerts hinwies. Denn keines der aufgeführten Werke entstand im schulischen Kontext, sondern wurde von den Schülern des Gymnasiums im privaten Musik- und Instrumentalunterricht erarbeitet.

Ein Abend für die jüngsten Talente

Der Anfang des Abends gehörte den jüngsten Talenten. Maximilian Eßner (7. Klasse) am Klavier und Alona Heitkamp (6. Klasse) an der Flöte eröffneten das Konzert und zeigten trotz jungen Jahren schon ein hohes Niveau. Zu den weiteren Schülerinnen der Unterstufe gehörten Leonie Hillen, mit einer schönen Version von Claude Debussys „Claire de Lune“ und Malina, Heitkamp, die, in Begleitung ihrer Klavierlehrers, äußerst virtuos, Paul Taffanels „Andante pastoral et Scherzettino“ auf der Flöte vortrug.

Die weiteren Vorträge des Abends gehörten den Schülern der Oberstufe. Jonathan Steffen trug sowohl Johann Sebastian Bachs Violinsonata Nr. 1 BWV1001 als Solo, als auch in Begleitung von Martin Henning, Adam Khachatury-ans „Sabre Dance“ vor. Die Sängerin Mira Cöppikus bewegte sich derweil zwischen den Extremen, indem sie einerseits den Disco Klassiker „Mamma Mia“ von ABBA und andererseits Franz Schuberts Vertonung des „Erlkönig“ aufführte.

Lobeshymne von Schulleiter

Beeindruckend kraftvoll war der Vortrag von Pianist Adrian Holtrup, der mit „Die Hütte der Baba-Jaga“ und „Das große Tor von Kiew“ aus Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zwei ungewöhnliche Stücke auswählte. Nicht minder beeindruckend und virtuos war der Abschluss von, ebenfalls Pianist, Luca Vazges. Er spielte zum Schluss mit „Scherzo Nr. 2 b-moll op 31.“ von Frederic Chopin eines der großen Klavierwerke der Romantik.

Unter großem Applaus des Publikums und der Lobeshymne von Schulleiter Thorsten Schröer endete schließlich der Abend für die Nachwuchsmusiker des St.-Christophorus-Gymnasiums. Ein Abend an dem sie als Musiker einmal mehr gewachsen und an Erfahrung reicher geworden sind.

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