Nachwuchs für Parkour-Sport

15.10.2018, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachwuchs für Parkour-Sport

Die Jugendkunstschule bietet in dieser Woche einen Workshop mit Pablo Giese (Mitte) an. Liv (12) springt schon mal, David (8) schaut zu. © Marcel Drawe

An der Jugendkunstschule gibt es schon seit mehr als zehn Jahren eine Parkour-Gruppe für Jugendliche ab 14 Jahren. Die trifft sich regelmäßig donnerstags von 20 bis 22 Uhr in der Turnhalle I des Gymnasiums. Mit einem Workshop, der während der ersten Herbstferienwoche angeboten wird, will die Jugendkunstschule auch jüngere Sportler zwischen zehn und 14 Jahren ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, Parkour kennenzulernen.

Pablo Giese ist ein echter Parkour-Profi, er hat schon bei Urbanatix mitgemacht und das Team „Parkour im Pott“ gegründet. Er selbst und einige seiner Trainer leiten den Workshop. Parkour heißt nicht nur, auf möglichst elegante und flüssige Weise durch die unterschiedlichsten Sprünge eine gewisse Strecke zu absolvieren, sagt Giese. Wer sich eine Route sucht, sollte sich selbst gut genug einschätzen können.

„Es ist beim Parkour ganz wichtig, darauf zu achten, dass man sich selbst möglichst nicht verletzt, andere nicht verletzt und die Geräte in der Halle heil lässt“, sagt Giese. Und es sei keine Schande, zuzugeben, wenn man als Parkour-Läufer auch mal Angst hat, zu springen. „Ich habe auch manchmal Angst“, gibt Pablo Giese zu.

Meistgelesen