Nachfrage nach Plastikverpackungen treiben Gerresheimer an

Gut laufende Geschäfte mit Kunststoffverpackungen für die Pharmaindustrie haben dem Düsseldorfer Verpackungsspezialisten Gerresheimer im abgelaufenen Geschäftsquartal Rückenwind beschert. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis Ende August um 6,7 Prozent auf 354 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Auf Basis konstanter Wechselkurse - also etwa ohne die Folgen des starken Eurokurses - wäre es sogar ein Plus von 8,8 Prozent gewesen.

11.10.2018, 10:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachfrage nach Plastikverpackungen treiben Gerresheimer an

Zwei Glaskolben mit dem Schriftzug "Gerresheimer". Foto: David Ebener/Archiv

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel hingegen um rund 5 Prozent auf 73,7 Millionen Euro. Das lag zum Teil auch an höheren Aufwendungen für Strom nach einer Entscheidung der europäischen Kommission, die stromintensive Unternehmen stärker belastete. Das um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis fiel mit 32 Millionen Euro etwas höher aus als vor einem Jahr.

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