Nachfrage nach NRW-Gründerstipendium ist groß

Ob Weiterverwertung ungetragener Kleidung oder eine High-Tech-Brille für Feuerwehrleute: Schon 1000 Euro im Monat können für Existenzgründer eine Starthilfe sein, um innovative Ideen umzusetzen. Das NRW-Gründerstipendium wird ein Jahr alt.

18.08.2019, 09:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachfrage nach NRW-Gründerstipendium ist groß

Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Foto: Federico Gambarini/Archivbild

Ein Jahr nach der Einführung ist die Nachfrage nach dem NRW-Gründerstipendium groß. Insgesamt erhielten derzeit 915 Start-up-Gründer ein Jahr lang 1000 Euro monatlich als Stipendium, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der Deutschen Presse-Agentur. Seit Einführung am 1. Juli 2018 seien mehr als 1000 Anträge gestellt worden. „Die Nachfrage im ersten Jahr übertrifft unsere Erwartungen deutlich“, sagte Pinkwart.

Gefördert werden innovative Ideen wie etwa eine Virtual-Reality-Brille für Feuerwehrleute oder ein nachhaltiges Geschäftsmodell, um ungetragene Kleidungsstücke zu verwerten. Auch komplexe Technologien wie die Herstellung von Kunststoff-Solarmodulen, die Strom produzieren, Wärme liefern und Energie speichern, werden unterstützt.

Rund jedes fünfte Stipendium wurde an eine Frau vergeben. Durchschnittlich sind die Stipendiaten gut 30 Jahre alt. 38 Prozent der Antragsteller kämen aus Hoch- und Fachhochschulen, etwa 28 Prozent aus einem Beschäftigungsverhältnis. Knapp ein Drittel seien nicht erwerbstätig.

Bis Ende 2022 stehen insgesamt 26 Millionen Euro zur Verfügung. Zielgruppe sind angehende Gründer oder höchstens ein Jahr alte Start-ups mit bis zu drei Mitarbeitern.

Weitere Meldungen
Meistgelesen