Nach der Kohle: Pinkwart stellt Energiekonzept für NRW vor

Bis 2038 soll Deutschland komplett aus der Kohleverstromung aussteigen. Wie wird der Energiebedarf in Zukunft im Kohleland NRW gedeckt? Das will Minister Pinkwart nun erklären.

10.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Nach der Kohle: Pinkwart stellt Energiekonzept für NRW vor

Andreas Pinkwart (FDP), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie betankt ein Wasserstoffauto. Foto: Henning Kaiser

Landesenergie- und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) legt heute im Landtag eine Energieversorgungsstrategie für Nordrhein-Westfalen vor. Damit sollen die energiepolitischen Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre abgesteckt werden. Hintergrund ist der bis spätestens 2038 vereinbarte Ausstieg aus der Kohleverstromung. Auch die Klimaziele von Paris erfordern eine Umstellung auf eine weitgehend klimaneutrale Energieversorgung.

Die Kohlekommission mit Spitzenvertretern aus Bund und Ländern hatte Ende Januar einen vorgezogenen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038 beschlossen. Die betroffenen Regionen wie etwa das Rheinische Braunkohlerevier sollen unterstützt und Kraftwerksbetreiber entschädigt werden.

Einen Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, schon bis 2030 aus der Kohleenergie auszusteigen, hatte Pinkwart zurückgewiesen. Er hält aber ein Vorziehen des Ausstiegs auf das Jahr 2035 für möglich. Dafür müsse es mehr Tempo beim Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien, mehr Speicher und schnellere Genehmigungen geben, hatte Pinkwart gesagt.

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