Nach der Baustellenpanne am Struckmannsberg: Wie es jetzt weitergeht

dzBaustelle Struckmannsberg

Sie waren komplett vom Straßennetz abgeschnitten am Struckmannsberg. Jetzt gibt es ein Schild „Anlieger frei“ und ein Durchkommen - eine Dauerlösung soll am 21. Oktober gefunden werden.

Lünen

, 18.10.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Auto vor der Tür, losgefahren am Struckmannsberg und dann - an der Einmündung zur Cappenberger Straße: Nichts geht mehr - in beide Richtungen. Dabei ist das die einzige Zufahrtsstraße für die Anlieger des Struckmannsbergs - die potentielle Ausweichstraße übers Dreischfeld - ebenfalls dicht.

Bei Straßen NRW hat man eingeräumt, die Anlieger schlicht „übersehen“ zu haben. Und hat inzwischen eine erste kleine Maßnahme ergriffen: Nun stehen zusätzlich zu den Absperrungen auch Hinweisschilder „Anlieger frei“. „Man kommt jetzt durch“, sagt Heinrich Lütke Wenning von Straßen NRW. Denn noch werde auf der Straße nicht gearbeitet, deshalb sei die Durchfahrt möglich.

Die großen Bauarbeiten beginnen am 28. Oktober

Gearbeitet wird aber ab Montag, 28. Oktober. Dann funktioniert das so nicht mehr, denn dann gibt es keinen Asphalt und es stehen dort große Maschinen. Am kommenden Montag, 21. Oktober, werde es deshalb einen Ortstermin mit der Baufirma geben. Das Ziel: Eine Zufahrt für die Anlieger des Struckmannsbergs zu finden. „Dann haben wir ja noch einige Tage Zeit, eine vernünftige Lösung zu finden“, sagt Lütke-Wenning, und fügt hinzu: „Wir werden das hintereinander kriegen“. Es solle in Abschnitten gebaut werden, so dass die Zufahrt für die Anlieger immer aus einer Richtung gesichert sei. Vornehmlich aus Richtung Süden, damit der Umweg möglichst klein ausfällt.

Die Anlieger werden die Aussagen von Straßen NRW mit Erleichterung aufnehmen. Für sie waren die zunächst vorgenommenen Absperrungen ein Riesenproblem. Nicht nur was das eigene Auto angeht, sondern sie machten sich auch noch ganz andere Sorgen: Was zum Beispiel sei mit Krankenwagen oder der Müllabfuhr? Außerdem werde am Strucksmannsberg gebaut - was sei mit den Baustellenfahrzeugen?

Nicht nur neuer Asphalt, sondern es gibt auch eine Querungshilfe

Der Landesbetrieb Straßenbau will die Cappenberger Straße auf mehreren hundert Metern erneuern: Von der Straße am Vogelsberg gute 200 Meter in Richtung Norden, nach Cappenberg, in Richtung Süden wird ab Einmüdung Kiebietzweg gearbeitet. Hier stehen ebenfalls bereits Absperrungen. Auf dem südlichen Teilstück - von Kiebitzweg bis Friedhof, wird nach Auskunft von Straßen NRW nicht nur der Asphalt erneuert, sondern noch mehr gemacht: Es verändere sich der gesamte Straßenquerschnitt heißt es, es gibt neue Bürger- und Bordsteine und eine Querungshilfe, damit Fußgänger und Radfahrer hier künftig besser über die Straße gelangen können. Das nördliche Teilstück, wo „nur“ die Fahrbahn erneuert wird, soll als erstes fertig werden.

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