Nach acht Minuten sollen erste Feuerwehrleute am Einsatzort sein

dzSchutzziele

Ob Brand, Unfall oder eine andere Gefahrenlage: Die Feuerwehr soll und will so schnell wie möglich vor Ort sein. Jede Minute zählt. Es gibt zudem Schutzziele, die Zeiträume festlegen.

Unna

, 06.01.2020, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Notruf geht bei der Feuerwehr ein, ein Brand wird gemeldet. Möglicherweise ist das Feuer schon einige Minuten zuvor entstanden. Der Notruf löst bei der Feuerwehr eine festgelegte Reaktion aus, die vor allem eines zum Ziel hat: Möglichst schnell soll eine erste Einheit am Einsatzort sein.

Möglichst schnell – das klingt ungenau. Und für die Feuerwehr beginnt mit der Alarmierung auch ein Wettlauf gegen die Uhr. Es gibt festgelegte Schutzziele, die erreicht werden sollen und die intern auch überprüft werden. Dahinter stecken Fristen, die nicht immer eingehalten werden können.

Je nachdem, wo der Einsatzort liegt und wie weit er vom nächsten Feuerwehrhaus liegt. Freiwillige Kräfte müssen erst dorthin, sich ankleiden und warten, bis sie als Einheit zum Unglücksort fahren können. Die Alarmfahrt selbst – mit Blaulicht und Martinshorn – macht also nur einen Teil der erforderlichen Vorlaufzeit aus.

Konkret gibt es zwei Schutzziele:

  • Schutzziel 1: Acht Minuten nach der Alarmierung der Kräfte der Feuerwehr soll eine erste Einheit am Einsatzort sein.
  • Schutzziel 2: Fünf Minuten nach dem Eintreffen der ersten Einheit, also nach spätestens 13 Minuten, sollen weitere unterstützende Kräfte am Einsatzort sein.
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