Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Verdächtige aus U-Haft entlassen

Kriminalität

Sechs der sieben Verdächtigen im Falle eines toten Feuerwehrmann sind aus der U-Haft entlassen. Ein 17-Jähriger wird weiterhin des Totschlags verdächtigt und bleibt in U-Haft.

Augsburg

24.12.2019, 09:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Verdächtige aus U-Haft entlassen

Polizisten stehen in der Nacht zum 07. Dezember am Augsburger Königsplatz am Tatort. Dort war ein 49 Jahre alter Feuerwehrmann bei einer Auseinandersetzung mit Jugendlichen getötet worden. © picture alliance/dpa

Nach dem gewaltsamen Tod eines 49-Jährigen in Augsburg sind sechs der sieben Verdächtigen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Jugendkammer sah für sie keinen dringenden Tatverdacht, teilte das Landgericht Augsburg am Montag mit

Die Verteidiger der sechs Jugendlichen beziehungsweise jungen Erwachsenen hatten zuvor Haftbeschwerde eingelegt. Ihre Mandanten saßen wegen Beihilfe zum Totschlag in Untersuchungshaft. Sie waren am Nikolaustag auf dem Augsburger Königsplatz in einen Streit mit dem 49-Jährigen involviert gewesen, in dessen Verlauf ein siebter aus der Gruppe das Opfer mit einem einzigen Schlag getötet haben soll.

17-jähriger sitzt weiterhin in U-Haft

Der 17-Jährige, der die deutsche, türkische und libanesische Staatsbürgerschaft hat, sitzt weiterhin wegen Totschlags in U-Haft. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, auch weil das Opfer im Berufsleben Feuerwehrmann war. Auch ein Bekannter des Mannes wurde geschlagen und erheblich verletzt.

RND/dpa

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